Runfunk-Sinfonieorchester Berlin - Pressenewsletter
Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung zu unserer neuen CD mit Orchesterwerken von Gottfried von Einem und zu unseren Konzerten im März, u.a. mit Edward Gardner, Clémentine Margaine, Vladimir Jurowski und Nicholas Angelich!
CD-NEUERSCHEINUNG: VON EINEM – ORCHESTERWERKE
Gottfried von Einem, Orchesterwerke, Foto: Capriccio
Am 8. Februar 2019 ist bei Capriccio eine neue CD des RSB mit Orchesterwerken des österreichischen Komponisten Gottfried von Einem erschienen, der maßgeblich am Wiederaufbau der durch den Austrofaschismus und den deutschen Nationalsozialismus zerstörten österreichischen Musikszene nach 1945 beteiligt war. Die Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur entstand unter der musikalischen Leitung von Johannes Kalitzke.
 
Auch von Einem selbst geriet auf den Radar des Regimes: Sein Concerto für Orchester (1944) wurde aufgrund seiner jazzig-tänzerischen Elementen der „entarteten" Musik verdächtigt. Dennoch überstand er die Kriegsjahre unbeschadet in der Steiermark und konnte seine Arbeit fortsetzen.
 
Mit seiner Serenade für doppeltes Streichorchester (1949) wollte er „die Hörer hell stimmen und anregend unterhalten", während das „Nachtstück” (1960) als „erholsame Musik" im Auftrag eines amerikanischen Mäzens entstand. „Hunyady László” (1981/82) entstand schließlich als Auseinandersetzung des Komponisten mit seinem leiblichen Vater.
 
Gottfried von Einem: Orchesterwerke
 
Johannes Kalitzke
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
 
Concerto für Orchester op. 4
„Hunyady László” op. 59
Serenade für doppeltes Streichorchester op. 10
„Nachtstück” für Orchester op. 29
 
Capriccio / C5357
Veröffentlichung: 8. Februar 2019
 
Rezensionsexemplare zur Berichterstattung anfragen
 
Eine Koproduktion von Capriccio, Deutschlandfunk Kultur und roc berlin
 
DIE LIEBE UND DAS MEER
Edward Gardner, Foto: Benjamin Ealovega
Im Konzert am 3. März 2019 um 20 Uhr spielt das RSB unter der Leitung von Edward Gardner Werke, die in die Weiten des Ozeans hinausführen: Während mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Meeresstille und glückliche Fahrt” und Richard Wagners Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer” die Ruhe vom bleiernden Wasserspiegel mit der Zerstörungskraft der Seestürme kontrastiert wird, stellten Claude Debussy in „La Mer” und Ernest Chausson im „Poème de l’amour et de la mer” eine Beziehung zwischen den Meerestiefen und der menschlichen Gefühlswelt her. In Chaussons Liederzyklus singt die Mezzosopranistin Clémentine Margaine von der Erlösung durch die Liebe.
 
Natürlich RSB: Vor dem Konzert um 19.15 Uhr bittet das RSB im Rahmen einer Meditation zum achtsamen Hören und Wahrnehmen in den Green Room der Philharmonie. Anmeldungen dazu sind im RSB-Besucherservice möglich, die Tickets kosten 10 €.
 
Sonntag, 3.  März 2019
20 Uhr / Philharmonie Berlin
 
Edward Gardner, Dirigent
Clémentine Margaine, Mezzosopran
 
Felix Mendelssohn Bartholdy „Meeresstille und glückliche Fahrt“ – Konzertouvertüre op. 27
Ernest Chausson „Poème de l'amour et de la mer“ für Mezzosopran und Orchester
Richard Wagner „Der fliegende Holländer“ – Ouvertüre zur Oper WWV 63
Claude Debussy „La Mer“ – Drei sinfonische Skizzen für großes Orchester
 
Konzerteinführung von Steffen Georgi: 18.45 Uhr, Hermann-Wolff-Saal
 
Live-Übertragung auf Deutschlandfunk Kultur
 
Konzertkarten von 20 bis 59 €
 
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KAMMERKONZERT: JÄGER UND GEJAGTE
silent green, Foto: Kai Bienert
Im Weddinger silent green Kulturquartier erkunden am 7. März um 19.30 Uhr Musikerinnen und Musiker des RSB die Freuden und Abgründe der Jagd: Unbeschwert frönen das als „Jagdquartett“ bekannte Streichquartett B-Dur KV 458 von Mozart und Beethovens Sextett für zwei Hörner und Streichquartett Es-Dur als genretypische Klassiker der Jägerei. Zwischen diesen Stücken wird ein zeitgenössischer Perspektivwechsel geboten: 2003 warf Jörg Widmann einen kritischeren Blick auf das Erlegen von Wild, indem er in seinem Streichquartett Nr. 3 („Jagdquartett“) den Jäger zum Gejagten werden ließ.
 
Donnerstag, 7.  März 2019
19.30 Uhr / silent green Kulturquartier
 
Dániel Ember, Horn
Anne Mentzen, Horn
Kosuke Yoshikawa, Violine
Richard Polle, Violine
Lydia Rinecker, Viola
Hans-Jakob Eschenburg, Violoncello
 
Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett B-Dur KV 458 („Jagdquartett“)
Jörg Widmann Streichquartett Nr. 3 („Jagdquartett“)
Ludwig van Beethoven Sextett für zwei Hörner und Streichquartett Es-Dur op. 81 b
 
Übertragung auf Deutschlandfunk am 17. März ab 21.05 Uhr
 
Präsentiert von ZITTY
 
Konzertkarten zu 20 €
 
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DIE WELT DER MÄRCHEN MIT JURI
Juri Tetzlaff, Foto: Ulrich Hartmann
Im Familienkonzert am 10. März um 15 Uhr sowie im Schulkonzert am 11. März um 11 Uhr führt KiKA-Moderator Juri Tetzlaff bereits zum vierten Mal durch ein Programm des RSB. Im Haus des Rundfunks blickt das junge Publikum mit Maurice Ravels „Ma Mère l’oye“ (Mutter Gans) unter der Leitung von Steffen Tast in die zauberhafte Welt der Märchen, wenn Figuren aus „Dornröschen”, „Die Schöne und das Biest” und „Der kleine Däumling“ durch die Musik lebendig werden. Zudem werden ausgewählte Neukompositionen vorgestellt, die aus RSB-Schulworkshops stammen.
 
Sonntag, 10.  März 2019
15 Uhr / Haus des Rundfunks
Familienkonzert
 
Montag, 11.  März 2019
11 Uhr / Haus des Rundfunks
Schulkonzert
 
Steffen Tast, Leitung
Juri Tetzlaff, Moderation
 
Maurice Ravel „Ma Mère l'oye“ (Mutter Gans)
und Neukompositionen aus RSB-Schulworkshops
 
Präsentiert von HIMBEER
 
Konzertkarten für das Familienkonzert zu 8 €
Konzertkarten für das Schulkonzert zu 5 €
 
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JAPAN-TOURNEE MIT VLADIMIR JUROWSKI
Japan-Tournee
Im März tourt das RSB gemeinsam mit Chefdirigent Vladimir Jurowski, dem Pianisten Leif Ove Andsnes und der Violinistin Akiko Suwanai zehn Tage lang durch Japan. Die insgesamt sieben Konzerte finden u.a. in Tokio, Hyogo und Zama statt.
 
20.  bis 27.  März 2019
Bunka Kaikan Tokyo, Hokuto Cultural Hall, Harmony Hall Zama, Hyogo Performing Arts Center, Shinjuku Cultural Center, Suntory Hall Tokyo & Aichi Prefectual Art Theater
 
Vladimir Jurowski, Dirigent
Leif Ove Andsnes, Klavier
Akiko Suwanai, Violine
 
Repertoire der Reise:
Mozart: Klavierkonzert C-Dur KV 467
Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77
Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 in der Mahler-Fassung
Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur (mit „Blumine”)
 
„UNISONO FÜR VIELFALT” – MIT SIEBEN ORCHESTERN
Unisono, Foto: Unisono für Vielfalt
Das RSB hat sich erstmals mit sechs anderen großen Berliner Orchestern zusammengeschlossen, um am 24. März 2019 im Konzerthaus Berlin um 16.00 Uhr lautstark ein Zeichen für Diversität und Offenheit in der deutschen Gesellschaft zu setzen. Der Schauspieler Matthias Brandt führt duch ein buntes Programm, das Werke von Komponisten mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln beinhaltet. Die Leitung des Nachmittages liegt in den Händen der jungen Französin Marie Jacquot.
 
Das Projekt, das Musiker*innen des Orchesters der Komischen Oper Berlin ins Leben gerufen haben, wird von den sieben Orchestern gemeinschaftlich ausgearbeitet und organisiert. Alle Einnahmen des Konzerts fließen einem gemeinnützigem Zweck zu.
 
Da das RSB am Konzerttag noch auf seiner Japan-Tour weilt, können nur die daheimgebliebenen Kolleg*innen mitspielen.
 
Sonntag, 24.  März 2019
16 Uhr / Konzerthaus Berlin
 
Marie Jacquot, Dirigentin
Matthias Brandt, Moderation
Mitglieder der Berliner Philharmoniker, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des Konzerthausorchesters Berlin, des Orchesters der Deutschen Oper Berlin, des Orchesters der Komischen Oper Berlin, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und der Staatskapelle Berlin
 
Paul Dukas Fanfare zum Ballett „Peri“
Ulvi Cemal Erkin „Köçekce“ – Suite für Orchester
Toru Takemitsu Fanfare Nr. 1 „Day Signal“ aus „Signals from Heaven“,
Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr. 1 g-Moll
Astor Piazzolla „Libertango“ (Bearbeitung für Orchester)
Arturo Márquez Danzón No. 2
Charles Ives „The Unanswered Question“
Maurice Ravel „Alborada del gracioso“
u.a.
 
Konzertkarten zu 8 € beim Konzerthaus Berlin
(5 € für Schüler*innen und Studierende – nur am 24. März an der Tageskasse)
 
Pressekarten zur Berichterstattung bestellen Sie bitte bei den Kolleg*innen vom Konzerthaus Berlin:
presse@konzerthaus.de
 
FRÜHLING UND KEIN END'
Nicholas Angelich, Foto: Marc Ribes Warner Classics
Am 31. März um 20 Uhr bringen Vladimir Jurowski und das RSB nach ihrer Japan-Tournee Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 in der Langfassung mit fünf Sätzen auch auf die Bühne des Konzerthauses Berlin. Mahler unterzog sein Werk diversen Änderungen, worunter auch die Streichung des zweiten Satzes „Blumine” fiel. Vladimir Jurowski holt ihn nun wieder ins verdiente Rampenlicht zurück.
 
Für den ersten Konzertteil hat das RSB erstmals den US-Amerikaner Nicholas Angelich zu Gast. Aus organisatorischen Gründen, die mit der Japan-Tour des Orchesters in Zusammenhang stehen, wird er nicht das ursprünglich angekündigte Erste Klavierkonzert von Johannes Brahms spielen, sondern das Zweite Klavierkonzert des Komponisten
 
Sonntag, 31.  März 2019
20 Uhr / Konzerthaus Berlin
 
Vladimir Jurowsk, Dirigent
Nicholas Angelich, Klavier
 
Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 15
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1 D-Dur, Fassung in fünf Sätzen (mit „Blumine“)
 
Konzerteinführung von Steffen Georgi: 18.45 Uhr, Ludwig-van-Beethoven-Saal
 
Live-Übertragung auf Deutschlandfunk Kultur
 
Konzertkarten zu 20 bis 59 €
 
Pressekarten zur Berichterstattung bestellen
 
 
ALLGEMEINE TICKETINFORMATIONEN
Besucherservice des RSB
Charlottenstr. 56 (2. OG)
10117 Berlin
Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr
 
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KONTAKT FÜR DIE REDAKTIONEN & IMPRESSUM
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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presse@ rsb-online. de
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Chefdirigent und
Künstlerischer Leiter
Vladimir Jurowski
 
Orchesterdirektor
Adrian Jones
 
Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH Berlin
Geschäftsführer
Anselm Rose
Kuratoriumsvorsitzender
Rudi Sölch
 
Gesellschafter
Deutschlandradio,
Bundesrepublik Deutschland,
Land Berlin,
Rundfunk Berlin-Brandenburg
 
Amtsgericht Charlottenburg
HRB 4058
Ust-IdNr DE136782703
 
 
 
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