Presseinformation Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Presseinformation | Konzert am 3. März 2019 in der Philharmonie
Die Liebe und das Meer
mit Edward Gardner und Clémentine Margaine 
 
Am 3. März 2019 um 20.00 Uhr debütiert der Brite Edward Gardner beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit einem Programm, in dem das Meer und die erlösende Liebe im Fokus stehen. Nach Felix Mendelssohn Bartholdys Konzertouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ erklingt in der Philharmonie Berlin Ernest Chaussons „Poème de l'amour et de la mer“ für Mezzosopran und Orchester mit der Französin Clémentine Margaine. Richard Wagners Ouvertüre zur Oper „Der fliegende Holländer“ und Claude Debussys drei sinfonische Skizzen für großes Orchester „La Mer“ runden den Abend im zweiten Teil ab.
 
Mit einem bei Flaute ruhenden Wasserspiegel eröffnet Mendelssohn Bartholdys „Meeresstille und glückliche Fahrt" nach Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe das Programm. Dem Stillstand wirken schließlich aufkommende Winde entgegen und lassen das Schiff sicher in den Hafen einlaufen.
 
In seinem „Poème de l'amour et de la mer" mit instrumentalem Zwischenspiel vertonte Ernest Chausson, ein Schüler von Jules Massenet und César Franck, atmosphärische Gedichte seines Freundes Maurice Bouchor, die auf symbolistisch-stimmungsvolle Weise die aufwühlenden Stadien einer sehnenden Liebe spiegeln.
 
Wagner nahm in seiner „Holländer“-Ouvertüre bereits die Handling der Oper vorweg, indem er die Irrfahrten des Protagonisten auf dem stürmischen Meer, das ausgelassene Treiben der norwegischen Matrosen an Land und die ersehnte Erlösung des verfluchten Holländers durch Senta skizzierte.
 
Debussy schuf mit seinen oft kammermusikalisch anmutenden und von eigenen Empfindungen durchfluteten Skizzen „La Mer“ drei abwechslungsreiche Porträts des Ozeans, die den Tagesbeginn über dem Wasser und das aufgeregte Spiel der Wellen abbilden und schließlich einen aufbrausenden Dialog zwischen Wind und Meer imaginieren.
 
Edward Gardner ist seit der Spielzeit 2015/2016 Principal Conductor des Bergen Philharmonic Orchestra. Zuvor wirkte er acht Jahre als Musikdirektor der English National Opera in London. Engagements für das Musiktheater führten ihn bisher u.a. an die Metropolitan Opera New York, das Teatro alla Scala in Mailand, die Opéra national de Paris sowie zum Glyndebourne Festival. Darüber hinaus leitete er sinfonische Klangkörper wie das London Philharmonic Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig oder das Royal Concertgebouw Orchestra.
 
Clémentine Margaine fand über den Umweg eines Klavierstudiums zum Gesang. Von 2011 bis 2013 war sie der Deutschen Oper Berlin zuerst als Stipendiatin, dann als Ensemblemitglied verbunden und kehrt seitdem immer wieder als Gast an das Haus zurück. 2018 sang sie dort ihre Paraderolle Carmen, mit der sie in dieser Spielzeit zum wiederholten Male auch an der New Yorker Met zu hören ist. Zu ihrem Repertoire abseits der Opernbühne gehören Solopartien in Mozarts und Verdis Requiem oder in Mendelssohn Bartholdys „Elias“.
 
Konzerteinführung von Steffen Georgi: 18.45 Uhr, Hermann-Wolff-Saal
 
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Edward Gardner (Querformat), Foto: Benjamin Ealovega
 
Edward Gardner (Hochformat), Foto: Benjamin Ealovega
 
Clémentine Margaine, Foto: Dario Acosta
 
KONZERTTERMINE
Sonntag, 3.  März 2019, 20. 00 Uhr
Philharmonie Berlin, Großer Saal
 
Edward Gardner, Dirigent
Clémentine Margaine, Mezzosopran
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
 
Felix Mendelssohn Bartholdy
„Meeresstille und glückliche Fahrt” – Konzertouvertüre op. 27
Ernest Chausson
„Poème de l'amour et de la mer” für Mezzosopran und Orchester
Richard Wagner
„Der fliegende Holländer” – Ouvertüre zur Oper WWV 63
Claude Debussy
„La Mer” – Drei sinfonische Skizzen für großes Orchester
 
Konzerteinführung von Steffen Georgi: 18.45 Uhr, Hermann-Wolff-Saal
 
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